Unruhige Zeiten - Wie ist die aktuelle Situation?

Das war das letzte Heimspiel der laufenden Saison am Freitag gegen einen der Meisterschaftsfavoriten aus Nürnberg. Unser Team hat sich nochmals gut verkauft, aber auch diesmal wieder knapp verloren. Das kennen wir ja schon.
Der Einsatz stimmte fast immer, die Moral war intakt und auch die Fitness, im Gegensatz zu den Vorjahren, nicht das Problem.
Verletzungspech gepaart mit einer falsch zusammengestellten Mannschaft könnte ein Grund gewesen sein.
Aber letztendlich muss man auch die Unruhe im Umfeld mit einbeziehen. Existenzangst, mangelnde sportliche Perspektive und auch ein Trainerteam, welches nicht immer die passende Strategie gefunden hat, könnten Gründe für die jetzige Situation sein. Nun fragt man sich in Krefeld, wie es mit den Pinguinen wohl weitergeht. Das weiß wohl nur eine Person und diese hat die Zukunft des Krefelder Eishockeys in seiner Hand.
Die Stadt und die Politik haben ein Angebot gemacht. Ob dies fair ist können wir nicht wirklich beurteilen, dazu fehlen die Fakten. Aber es ist viel besser als alles andere in der Vergangenheit. Ein weiteres Jahr mit Angst und Zweifel ist nur ein Tod auf Raten. Mindestens 2 Jahre muss der neue Vertrag halten, damit alle Beteiligten Zeit genug haben eine langfristige und nachhaltige Lösung für das Krefelder Eishockey zu finden.
Und das ist der letzte Versuch, danach kommt nur noch die Beerdigung des Patienten, denn auch der Nachwuchs des KEV81 müsste dann aufgeben. Keine neuen Hallen, Lehrstand des Königspalasts (warum heißt der eigentlich noch so?).
Auf Wiedersehen Krefelder Eishockey.
Der Gründungsstandort des DEB hat sich verabschiedet.
Generationen von Fans haben umsonst gezittert, gejubelt und gelitten. 
Stansfield, Lindberg, Walker, Kremershof, Lang und viele andere werden in den Erinnerungen der Fans bleiben.
Danke an alle, die das Krefelder Eishockey in ihrem Herzen verankert haben, treu zu unserem Verein stehen und auch gewillt sind diesen weiterhin zu unterstützen.
Es ist jetzt nicht mehr 5 vor 12, es ist high noon.

Hockey-Talk am 9.11.2017