Brief an Frau Behr, Vorsitzende des Aufsichtsrats der SWH GmbH

Sehr geehrte Frau Behr,
mit Verärgerung und Unverständnis nehmen die Pinguine Supporters zur Kenntnis, dass der Aufsichtsrat der Seidenweberhaus GmbH, besetzt mit von den Bürgern der Stadt Krefeld gewählten Politikern und mit Ihnen als Aufsichtsratsvorsitzende scheinbar keinerlei Interesse daran hat, zum Wohl unserer Stadt zu denken, zu arbeiten und zu handeln.

Ihre Aussage im Bericht des WDR (Lokalzeit Düsseldorf vom 15.01.15) unterstreicht unseren Eindruck. Zitat (wörtlich): „Wir sind die Spielstätte, aber wie der KEV sich finanziell aufstellt, woher er seine Sponsoren bekommt, um seine finanziellen Bedürfnisse abdecken zu können, hat ja mit uns nichts zu tun.“

Mit UNS nichts zu tun? UNS, das sind WIR, die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Ihre Wähler übrigens. Daher hat dies sehr wohl mit Ihnen zu tun. Wenn Sie als Vorsitzende des Aufsichtsrates und Mitglied des Rates der Stadt Krefeld mit DEM Aushängeschild unserer Stadt „nichts zu tun haben“, so ist das erschreckend und nicht nachvollziehbar! So einfach mit einem „das hat ja mit uns nichts zu tun“ lässt sich der Vertragsstreit eben nicht abtun. Diese Einstellung ist schlichtweg nicht nachvollziehbar, zeugt von nicht vorhandener Weitsicht und ist meilenweit weg von dem Auftrag, den die Wähler Ihnen gegeben haben.

Die Krefeld Pinguine als Gründungsmitglied der Deutschen Eishockeyliga sind nicht nur mit DAS Beste, was unsere Stadt sportlich zu bieten hat, nein, sie sind DAS Aushängeschild Krefelds überhaupt. Wenn Sie und Ihre Kollegen Krefeld auch als Ihre Stadt bezeichnen, dann sollten Sie schleunigst über den Tellerrand schauen und endlich zum Wohle Krefelds denken, arbeiten und handeln.

Die Pinguine Supporters mit über 700 Mitgliedern erwarten die Unterstützung der Politik!

Mit sportlichen Grüßen
Andrea Zohren, 1. Vorsitzende


Hockey-Talk am 9.11.2017

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